Mittwoch, 29. Mai 2013


Prolog

Der Mond beschien das ihm gewidmete Fest mit seinem Licht, unter dem sich die Schatten mit den Tieren, die Elemente mit dem Geiste und die Dämonen untereinander verbanden. Ein Fest der Sinne, als das Blut der Opfer diese mächtigen Wesen überfloss, sie sich daran ergötzend, die im Mondlicht beinah schwarze Flüssigkeit gierig schmeckend, sich daran labend. Ihre Kraft war spürbar und schrecklich, vertreibend alle lebenden Wesen, wie eine Welle der Macht, die alles Sterbliche hinwegfegte, das nicht bereits als Opfer gedient hatte und Teil ihrer Macht wurde, in der Quelle dieser Macht. Der göttlichsten aller Flüssigkeiten, in ihrer Schöpfung noch dem Wasser überlegen - dem Blut.

1119 n. Chr.

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